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RCLK-Trainer mit B-Lizenz Leistungssport

Herzlichen Glückwunsch an Jens Tepe. Bereits im Herbst 2019 hat er erfolgreich die Ausbildung zum Trainer B (Rudern-Leistungssport) an der Ruderakademie Ratzeburg absolviert.

Jens engagiert sich seit Jahren im RC am Lech Kaufering für den leistungsorientierten Kinder- und Jugendsport und rudert selbst erfolgreich im Masters-Bereich. Sowohl für die Aktiven von den Kinderklassen bis zu den Masters  und als auch für andere Übungsleiter ist er ein starker Motivator und dem Vorstand ein zuverlässiger Partner. Besonders liegt ihm die Nachwuchsgewinnung am Herzen, ebenso wie eine intensive Kommunikation mit den Eltern der Sportler.

Im Trainerkreis des Bayerischen Ruderverbandes arbeitet er aktiv und konstruktiv mit. Seine  Orientierung geht dabei über den bayerischen Horizont hinaus. 2019 bereitete Jens zwei Jugendliche des RCLK zur Teilnahme an den Deutschen Jugendmeisterschaften der 15/16 und 17/18 – jährigen vor.

Für 2020 strebt Jens die zweithöchste Trainerqualifikation im DOSB, den Trainer-A an. Dazu wünschen wir ihm alles Gute und viel Erfolg.

Ingolf Wunderlich, Ruderwart

Saisonauftakt für Kauferinger Ruderjugend

Mit einem Langstreckentest über 6000m starteten die Bayerischen Ruderer am 23. März in die Wettkampfsaison 2019. Bei idealen Bedingungen waren über 100 Ruderer (darunter fast alle Leistungskader des Bayerischen Ruderverbandes) im Einer und im Riemenzweier am Start auf dem Main-Donau-Kanal in Erlangen.

Im sehr starken Rennen der Junioren B, Jahrgänge 2004 und 2003, belegte der Kauferinger Piet Berden (15) mit 26:35 min einen hervorragenden zweiten Platz, ganze 4 Sekunden hinter dem zeitbesten Regensburger Ruderer des älteren Jahrgangs. Sehr zur Freude auch seines Trainers Jens Tepe. Nach Siegen bei der Deutschen Ergometermeisterschaft über 30 min im Starnberg und beim Ergometercup in Diessen unterstrich Piet damit seine Ambitionen für das Ruderjahr 2019 – die Teilnahme an der Deutschen Jahrgangsmeisterschaft in der Auswahl des BRV.

Während die „älteren“ Ruderer im Boot um Sieg und Platz kämpften, nahmen drei der jüngsten RCLK-Ruderer in Erlangen an einem Athletiktest der bayerische Ruderjugend teil. Beim 3000M- Lauf, Seilspringen, Hindernisparcour usw. waren Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer gefragt. Jakob (13) und Jonas Knapp(11) sowie Ruben Bartelheim(11) waren mit ansprechenden Leistungen dabei. Auch sie freuen sich, ab April endlich wieder im Boot trainieren zu können.

Lech-Wanderfahrt

06.10.2018

*Baturnurschen erweitern Rudergebiet*

Es war ein schöner sonniger Herbsttag, als die beiden Herren Schütz und Hagemeister ins Abenteuer aufbrachen. Das Neue zu erforschen, ins Unbekannte hinein.
Bisher war das Ruderrevier des RCLK begrenzt, doch die Baturnurschen machten mal wieder das Unmögliche möglich. An diesem Tag schafften es die beiden nicht nur bis zur Staustufe 18, sondern bis nach Prittriching zur 21. Staustufe und danach wieder flussaufwärts zurück zum Heimatclub. Man beachte, dass der zweier mit Skulls plus reichlich Proviant insgesamt 6 mal um die 500m getragen werden musste. Und das ohne Motorisierung, weil die Boys 2 krasse Maschinen sind.

„Ich denke das Potenzial des Lechs ist noch nicht voll ausgeschöpft“ meint Korbinian Schütz. (21, Trainer und Baturnursche) „wenn man abgeholt wird und nicht wieder zurückfahren muss, kann man sicher noch um einiges weiterkommen.“
Das langfristige Ziel der Grenzgänger ist eigentlich bis auf die Donau zu rudern, das wird sich aber als schwierig erweisen.
“ Da müssten mia 28 Mal Umtragen gruzifix“ meint Theis (21, Supersportler und Baturnursche).
Wann die nächste Safari Tour stattfindet ist noch unklar.
„Wir müssen natürlich Wind und Wetterprognosen sowie die Wassertemperatur genau im Blick behalten um unseren zweiten Versuch zu starten. Ansonsten wird das Vorhaben bis zur Donau vorzudringen scheitern“ sagt Theis zur aktuellen Lage.
Zur Natur sind sich Schütz und Hagemeister einig:
Es ist immer sehr interessant in neue unbefahrene Gebiete einzudringen, so ist es auch beim Lech der Fall. die Natur ist einigermaßen unangetastet in den Zwischenstücken und somit noch sehr geheimnisvoll.
Eine interessante Erfahrung war auch, die Wanderfahrt in einem Rennboot zu unternehmen, da es ständig höchste Konzentration erfordert um das Boot am Laufen zu halten, sowie stark begrenzte Gepäckmitnahme aufgrund des geringen Stauraums. Auch die Brotzeit an Bord erfordert gute Koordination, was aber für die beiden erfahrenen Ruderer keine große Herausforderung darstellt. Ganz im Gegenteil, es ermöglicht ihnen eine weitaus höhere Reisegeschwindigkeit als im Gig-Boot.
Abschließend kann man sagen, dass das Unterfangen ein voller Erfolg war in vielerlei Hinsicht. Die beiden Pioniere haben das Limit des Lechs weiter gepushed und sich dabei selbst auch bis ans Limit gebracht. Die 31 km waren hart erkämpft, denn die zwei Baturnurschen waren am Abend nach 6h Vollgas-Wanderfahren adäquat ermattet. Sie bewerteten das aber als ein „ganz gutes Training“.

K. Schütz / Th. Hagemeister