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Wanderfahrt Main August 2018

Tagebuch

Samstag 04.08.2018
Anreise nach Bamberg
Stadtführung mit einer reizenden in Bamberg lebenden Französin

Sonntag 05.08.2018
Bamberg – Sand am Main, 28 km, 3 Schleusen
Mittagspause: Eltmann (alle Gaststätten hatten geschlossen, bis auf eine; es war ja Sonntag)

Montag 06.08.2018
Sand am Main – Schweinfurt, 29 km, 2 Schleusen
Mittagspause: Haßfurt (alle Gaststätten geschlossen, weil es Montag war; ein Landwirt hatte Erbarmen und verkaufte seine Getränke an uns)

Dienstag 07.08.2018
Schweinfurt – Schwarzach, 40 km, 4 Schleusen
Mittagspause: Volkach (alle Gaststätten geschlossen, weil es Dienstag war; an Privathäusern bekamen wir Leitungswasser; wie gut, dass wir immer ein „Notbrot“ dabei hatten)

Mittwoch 08.08.2018
Schwarzach – Ochsenfurt, 27 km, 3 Schleusen
Mittagspause: Stadt Kitzingen (heute hatten wir Glück mit der Nahrungssuche in der Mittagspause)

Donnerstag 09.08.2018
Ochsenfurt – Würzburg, 19 km, 2 Schleusen
Mittagspause: Würzburg
Nachmittags: in Grüppchen schwärmte man aus und erkundete Würzburg auf seine Weise; die einen schauten sich die Residenz von Innen an, die anderen machten ein Schläfchen im Park der Residenz, die nächsten machten es sportlich mit Sightseeing im Eiltempo zu Fuß und die ganz anderen ließen die Seele baumeln bei Temperaturen von über 30°C im Schatten bei einem kühlen Getränk.

Freitag, 10.08.2018
Würzburg – Karlstadt, 28 km, 3 Schleusen
Mittagspause: Erlabrunn

Samstag, 11.08.2018
Karlstadt – Lohr, 28 km, 2 Schleusen
Mittagspause: Gemünden

Sonntag, 12.08.2018
Abreise von Lohr

Ariane Hase, unser Landdienst, hatte sich für jeden Tag eine Wanderung geplant, um die Gegend zu erkunden und nahm immer einen der Ruderer dazu mit, soweit möglich; ging doch seit dem ersten Rudertag ein Virus um und so machte immer derjenige Landdienst mit, der befallen wurde.

Mit dabei waren: Anita und Michael Waidhauser, Ariane und Jan Hase, Alexander Kipp, Ingolf Wunderlich, Marlené Kaschel, Hans-Jürgen Tzschaschel, Andrea Kistler, Jürgen Bartsch, Monika Heim, Angelika Möller, Christian Seifert, Karl-Heinz Abe, Hong Gao.

Es war wieder eine wunderschöne Reise.

                                                                                                                                            AKi

Bayerische Meisterschaft in Oberschleißheim

24. Juli 2018
Piet Berden rudert vornweg
Sieg auf der Bayerischen Meisterschaft für Kauferinger Ruderer, auch bundesweit gut dabei

Der Ruder Club am Lech Kaufering e.V. freut sich über einen neuen jungen und erfolgreichen Ruderer. Piet Berden (14) siegte im Einer auf der Bayerischen Meisterschaft auf der Regattastrecke in München/Oberschleißheim. Unter sechs Teilnehmern im Vorlauf deutete Piet seine Ansprüche auf den Titel an und zog als Favorit unter insgesamt 11 Ruderern der Altersklasse in den Endlauf. Mit großem Vorsprung vor dem nächsten Ruderer und einer Zeit von 3:52,89 Minuten über die 1.000 m-Strecke zeigte er seine Qualitäten. – Bayerischer Meister. Bereits auf den Qualifizierungsregatten war er vorn dabei und durfte die Bayerischen Ruderer auf dem Bundeswettbewerb für Jungen und Mädchen (ebenfalls) in München vertreten. Dort entschied er über die Strecke von 3.000 m mit einer Zeit von 12:51,25 Minuten den Lauf für sich. Unter den insgesamt 29 Startern konnte der Kauferinger Ruderer im Zeitvergleich einen 4. Platz belegen und dürfte damit über die Strecke von 1.000 m in der 1. Abteilung mit den anderen bundesdeutschen Schnellsten starten. Mit einem dritten Platz hinter Ruderern aus NRW und Sachsenanhalt krönte er seine Teilnahme mit einer Zeit von 4:05,77 min und trug zum 5. Platz unter 15 Bundesländern für die bayerische Ruderjugend bei.

Von Ihrer Schokoladenseite zeigten sich auf der „Bayerischen“ auch Timo Wenker und Felix Weidenmüller (beide 14 Jahre) im Doppelzweier der Leichtgewichte dieser Altersklasse. Ihren Vorlauf unter insgesamt acht Teilnehmern gewannen sie mit knapp 2 Sekunden Vorsprung entsprechend einer Bootslänge u.a. vor einer Mannschaft aus Bamberg. Im Endlauf schoben diese Bamberger leider ihren Bugball mit knapp 1 sek eher über die Ziellinie – also „nur“ Silber für die jungen Kauferinger Ruderer.

Das im Vorjahr erfolgreiche Duo Tim Kaufmann/Benedikt Barby musste in der Altersklasse der B-Junioren (15/16) erfahren, dass in dieser Klasse doch etwas härter trainiert werden muss, als bei den Kindern. Ein vierter Platz mit der Zeit von 3:44,11 min reichte nicht zum Sieg bei Junior B. Gleich erging es auch Amelie Fiedler mit ihrer Partnerin Leonie Wendl, welche mit einer Zeit von 4:14,29 min leider nichts mit dem Ausgang des Rennens zu tun hatten. Bei den Masters E (Master sind Ruderer ab 27 Jahren) probierten sich Jens Tepe (53), Jan Hase (51), Martin Breitschaft (55) und Frank Heidehain (67) im Doppel-Vierer. Mit der Zeit von 3:29,73 min erreichten sie einen dritten Platz vor einer Regensburger Renngemein-schaft. Der zweiten, jüngeren kauferinger Masters-Mannschaft (Altersklasse B) mit Benedikt Nieberler (29), Andre Ihde (41), Jens Tepe (53) und Tristan Cooke (36) erging es nicht besser (3:33,85 min). Sie mussten den einzigen Gegner aus Würzburg mit deutlichem Abstand ziehen lassen. Tristan Cooke kämpfte auch noch im Einer (3:53,34 min), konnte aber dem Ruderer aus Zellingen nicht gefährlich werden. – Ulrich Wallenda –

Triangel Herrsching

16. Juli 2018
Kauferinger Masters-Vierer in Bestzeit auf dem Ammersee

Unter 22 Booten zeigte sich eine Vierermannschaft des RCLK in Bestform

Der Ruder Club am Lech Kaufering e.V. startete mit zwei Mannschaften bei der Triangel-Regatta auf dem Ammersee. Mit einer Bestzeit von 24:48 Minuten und über einer Minute Vorsprung vor der Mannschaft Wiking Bregenz vom Bodensee absolvierten sie die sechs Kilometer lange Strecke in der herrschinger Bucht vor der Promenade. Martin Breitschaft (55), Jens Tepe (53), Dr. Hans Härtl (48), Schlagmann Jan Hase (51) mit Steuermann Samuel Hase (16) zeigten auf der Triangelregatta des TSV Herrsching mit internationaler Beteiligung den Mitstartern aus Nah und Fern deutlich die Heckseite. Eine zweite Mannschaft mit Hong Guan Gao (57), Andrea Kistler (50), Andre Ihde (41), Ulrich Wallenda (72) und Stm. Jürgen Bartsch (52) stellten sich auch der Konkurrenz, mussten sich in engem Zieleinlauf jedoch leider mit dem 17. Platz zufriedengeben. Bei der Auswertung nach dem „Welser-System“, bei dem zum einen das Alter der teilnehmenden Ruderer und zum anderen die Anzahl der Ruderinnen im Boot in eine Formel einfließen, zeigten sich jedoch die Rosenheimer Ruderinnen (23:16 min) mit einer Sekunde !! vor den Kauferingern (23:17 min). In der Summe der Regatten Rosenheim, Kaufering und Herrsching liegen daher die Ruderer vom RSC Rosenheim wie im vorigen Jahr vorn. Es wird daher erst die 4. und Abschluss Regatta der Serie im Herbst auf dem Chiemsee bei Prien für den „Voralpen-Vierer“ die endgültige Entscheidung bringen.

Ulrich Wallenda

Sommerfest des RCLK

29.06.2018

Das Wetter hätte besser nicht sein können und so konnte Nachmittags das Sommerfest auf dem Bootshausgelände des RCLK mit einem Programm für unsere Jüngsten, liebevoll genannt „die Wasserflöhe“ und Ruderanfänger bis 12 Jahre, starten. Dafür wurden von Kanu-Trekking Grabscheid in Kaufering Kanadier ausgeliehen für das Beaver-Watching und Wasserschlacht auf dem Lech. Der Ergometer-Raum wurde als Spielplatz umfunktioniert.

Weiter auf dem Programm stand die Taufe von zwei Booten. Einem Einer von Tristan Cooke, Eigens abgeholt aus England, wurde getauft auf den Namen „Pearlfish“ und einem leichten Doppel-Zweier von WinTech für den Verein, getauft auf den Namen „Saale“, der Tradition fortführend, den Booten Bayerische Flüssenamen zu geben, hat sie ihren Ursprung in Oberfranken und durchfließt Bayern, Thüringen und Sachsen-Anhalt mit einer Länge von 413 km als zweitlängster Nebenfluss der Elbe. Taufpatin der Saale war Monika Heim, die mit Natalie Barby das Boot bereits getestet hat.

Es war ein gelungenes Fest Dank unseres Vorbereitungsteams Natalie Barby und Ihr Mann Sascha, der zusammen mit Jens Tepe und Jan Hase die Grillmeister waren.

Um die 50 Mitglieder waren da; Gründungsmitglieder, neue Mitglieder, die die schon lange nicht mehr da waren und welche, deren Kinder im Verein sind und deren Begeisterung die Eltern herlockten.

AKi

Realschüler beim RCLK 18.04.2018

Das gibt’s jetzt wieder: Schülerrudern der Realschule Kaufering beim RCLK. Dank Sportlehrer Johannes Filser und Trainer Ingolf Wunderlich sind seit Beginn des zweiten Schulhalbjahres wieder jeden Mittwoch 16 Realschüler im Bootshaus bzw. auf dem Lech aktiv.

Einen ersten „Auftritt“ hatten die Schüler beim Ergocup des RCLK in der Lechauhalle. Engagiert und mit viel Spass wurde hier im Schülererrennen um Sieg und Platz gekämpft. Seit April sind nun wöchentlich drei bis vier Gig-Dreier und -Vierer auf dem Lech unterwegs. Stück für Stück eignen sich die Schüler die grundlegen-den Rudertechniken an. Erfolgreich, wie ich meine, denn bisher ist auch bei starkem Wind und heftiger Strömung jedes Boot wieder zum Steg zurückgekommen ;-))

Da hilft, dass drei „erfahrene RCLK-ler“, selbst Realschüler, das Training unterstützen (Benedikt Barby, Jakob Heim und Timo Wenker), Sportlehrer Johannes Filser in zusätzlichen Trainings-stunden das Rudern für sich entdeckt hat und einer der neuen Schulruderer (Jakob Knapp) schon fleißig bei der RCLK-Jugend mit trainiert.

Mit der Teilnahme an der Aktion der Deutschen Ruderjugend „Deutschland sucht die stärkste Klasse auf dem Ruder-Ergometer“ gingen wir darüber hinaus Ende April einen neuen Weg, Kindern und Jugendlichen aus Kaufering das Rudern näher zu bringen.

60 Schüler der Klassenstufen 5 bis 7 waren an drei Tagen auf den Ergos des Ruderclubs um aktiv. Nach kurzer Einweisung durch Ingolf Wunderlich und Johannes Filser und praktischer Übung auf den Ergos kämpften die Schüler um eine persönliche Bestzeit über jeweils 250m. Die acht schnellsten einer jeden Klasse wurden dann, zusammengefaßt zu einer 2000m-Zeit, an die Deutsche Ruderjugend gemeldet. Dazu gab es kleine Preise der DRJ für die ersten drei und einen „Erinnerungs-Kugelschreiber“ für jeden Teilnehmer. Wir dürfen gespannt sein, wo sich die Kauferinger im Bundesmaßstab einordnen können.