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Inn-River-Race 2022 um den Passauer Wolf Pokal

Ein 1. und ein 2. Platz der Kauferinger Ruderer in Passau

Ganz untypisch für diese Regatta, dem 42. Inn-River-Race 2022 um den Passauer Wolf Pokal auf dem Ingling Stausee am 09. April 2022, ist dieses Jahr das Wetter. Sonst sonnenverwöhnt bei milden Temperaturen durchruderten die Wettkämpfer in 5.500 m vier Wetterzonen, von starkem Wind und Böen, Sonne und Regen bis Graupelschauer bei ca. +4°C. Das Wetter war für jeden in diesem Wettkampf der stärkste Gegner.

Zwei Boote des RCLK gingen an den Start, ein Rennvierer ohne Steuermann, war besetzt durch eine starke Mannschaft mit viel Ruder- und Wettkampferfahrung durch Ingolf Wunderlich, Frank Heidenhain, Jan Hase und unserem Neuzugang im Club, Holger Niemeier, der als Jugendlicher Leistungsrudern in seiner Heimat im Ruhrgebiet betrieb. Mit einer Zeit von 20:37,52 Minuten erhielten Sie den 1. Platz, gefolgt von STC Adria 1877 Trieste 27,18 Sekunden später und 1:09,42 Minuten später von einer Renngemeinschaft von München/Deggendorf/Passau.

Im zweiten Startblock übernahm die nächste Mannschaft den Rennvierer, besetzt durch Beate Pielmeier, Anita Waidhauser, Monika Heim und Andrea Kistler. Für sie war es das erste Mal ein Start im Rennboot und ohne Steuermann. Überrascht wurden sie gleich 200 Meter nach dem Start mit wolkenbruchartigem Graupelschauer und Windböen. Der einzige Gegner, ein Boot aus Pirna, war ihnen völlig egal; die Gefahr lauerte im Kentern bei hohem Wellengang. So musste die ganze Konzentration auf saubere Blattführung gerichtet werden. 100 Meter vor dem Zieleinlauf kam nochmals „Frau Böe“ daher; Sekunden vergingen und das Ufer bewegte sich nicht ein bisschen. In dem Fall war der 2. Platz der Sieg, nicht gekentert zu sein.

AKi

6000 m Langstrecke in Leipzig

Jakob Knapp erreicht Platz 3 auf der Leistungsüberprüfung des Deutschen Ruderverbands

Am 01.04.22 machte sich Jakob Knapp (16 Jahre) zusammen mit Trainer Piet Berden auf den Weg nach Leipzig zum dortigen Stützpunkttrainer und langjährigem RCLK Trainer Jens Tepe, um dort an der Langstreckenregatta teilzunehmen.

Diese Regatta dient als offizielle Leistungsüberprüfung des Deutschen Ruderverbands.

Hier kommen alle großen Talente und auch alle aktiven Nationalkader zusammen. Allen voran die Mannschaft des Deutschland-Achters und der bayerische Einer-Fahrer Oliver Zeidler, sowie die gesamte Skull Mannschaft des deutschen Ruderverbands.

Aber auch die Juniorennationalmannschaften und etwaige Aspiranten stellen hier ihr Können unter Beweis.

Nachdem Jakob noch vor zwei Wochen auf der Bayerischen Leistungsüberprüfung mit Abstand gewinnen konnte, wollte er sich nun in Leipzig beweisen. Hierzu muss man sagen, dass er als Leichtgewichtsruderer in Leipzig bei den Schweren Ruderern der Altersklasse B (15-16 Jahre) starten musste, da hier nur ein Rennen ausgeschrieben war.

Am Samstag bereitete er sich auf dem Kanal in Leipzig Burghausen vor, um hier dann am Sonntag mit einer Zeit von 24:36 Minuten über 6000m in einem Feld von größeren und schwereren Gegnern, teilweise mit Nationalkaderstatus, den dritten Platz zu erreichen

Nun gilt es, sich im Training auf die kommenden nationalen und internationalen Regatten vorzubereiten um dort wieder auf sich aufmerksam zu machen.

Hiermit zeigte er wieder einmal,  dass man dieses Jahr voll mit ihm rechnen kann, denn als Leichtgewicht bei den Schwergewichten eine solche Zeit zu fahren und dort den dritten Platz zu erreichen zeugt von enormen Talent und Können.

Sein Ziel ist eine Berufung in die Juniorennationalmannschaft, hierbei wird er weiterhin mit allen möglichen Mitteln von seinen Trainern unterstützt.

TT

Jens Tepe verlässt den RCLK Richtung Leipzig

Mit Bedauern teilte Cheftrainer Jens Tepe dem RCLK Mitte Februar mit, dass er den Ruderclub am Lech Kaufering zum 01.03.2022 verlassen wird, um in Leipzig leitender Landesstützpunkttrainer zu werden.

Nach über 8 Jahren erfolgreicher Betreuung von Sportlern des Kauferinger Ruderclubs bekam er Ende des Jahres 2021 die Anfrage, ob er sich denn nicht vorstellen könne, seine Erfahrung am Landesstützpunkt in Leipzig an junge und erfolgshungrige Sportler weiter zu geben.

Nach langem Hadern hat er sich schließlich für den Schritt in Richtung Leipzig entschieden. Es sei für ihn der nächste Schritt in der Arbeit mit jungen Sportlern.

Er wird dem Verein aber treu bleiben und versuchen so oft es geht wieder den heimischen Lech zu besuchen und hier seine Kilometer im Ruderboot zu drehen.

Auch der Name Tepe wird dem Verein in Trainerposition erhalten bleiben, sein Sohn Tim-Noah übernimmt nun mit Hilfe von Ingolf Wunderlich und tatkräftiger Unterstützung von einigen ehrenamtlichen Trainern den Posten des Cheftrainers und die Leitung des Leistungssportressorts.

Wir wünschen Jens in Leipzig alles erdenklich Gute und bestmöglichen Erfolg !

Maximilian Aigner im Feld mit den Spitzenskullern Deutschlands

Positionsbestimmung auf der Langstrecke des DRV

Der Deutsche Ruderverband (DRV) lud zum spätherbstlichen Langstreckentest die Spitzenskuller und Riemen-Ruderer Deutschlands auf den 6.000 m Strecke auf dem Kanal in Dortmund. Dortmund ist im DRV das Leistungszentrum für alle an höheren Weihen interessierten Ruderern, hier sind auch die Bundestrainer für den Deutschlandachter und andere Bootsgattungen ansässig. Auch Theis Hagemeister trainiert hier schon seit einigen Jahren. Die ehemaligen Rennrad-Athleten Max und Alex Aigner, welche sich nun schon im dritten Jahr beim Ruder Club am Lech Kaufering mit der komplexen Rudertechnik vertraut machten, wollten sich am ersten Adventssonntag der bundesweiten Konkurrenz der Leichtgewichtsruderer (72,5 kg Körpergewicht) stellen und ihre Position in dieser Runde bestimmen. Insgesamt hatten sich 46 Einer-Fahrer gemeldet, wovon 37 schließlich am Start waren, welche sich dem Zeitfahren stellten und sich nacheinander auf dem Kanal auf die Strecke begaben. Max Aigner konnte innerhalb von einer Minute nach dem Ersten den 15. Platz in der Zeit von 23:22 Minuten erkämpfen. Die 1.000 m Zwischenzeiten zeigten eine gewisse Kontinuität über die gesamte Strecke. Der zwei Jahre jüngere Alex musste sich mit 24:26 mit dem 33. Platz begnügen. RCLK-Coach Jens Tepe war mit dem Ergebnis zufrieden, ist doch sehr schwierig als relativ später Einsteiger im Rudersport Lorbeeren zu erlangen. Begriffsbestimmung: Als Skuller (das Wort kommt aus dem englischen) werden die Ruderer bezeichnet, welche ihr Boot mit zwei Rudern vorantreiben, im Gegensatz zu den Riemenruderern, welche jeweils nur ein Ruder führen und damit mindestens zu Zweit im Boot sitzen.

Ulrich Wallenda

Ruderer Jakob Knapp rudert stabil in die Wintersaison

RCLK-ler in Dortmund vorn mit dabei

Der 15-jährige Jakob Knapp (Junioren B) vom Ruder Club am Lech Kaufering e.V. zeigte auch bei der Dortmunder Langstrecke am letzten November-Wochenende dieses Jahres seine Qualitäten. Mit einem 5. Platz unter 29 Einerruderern seiner Altersklasse und in der Zeit von 26:26 min über 6.000 m und damit etwa 40 sec hinter dem Ersten, werden Hoffnungen in die kommende Saison gesetzt. Am Start waren bei diesem Lauf außer dem Kauferinger nur Ruderer aus den Ruderhochburgen Nord-Rhein-Westfalens wie Essen, Münster, Krefeld, was der Leistung von Jakob Knapp auch eine besondere Note verschafft.

Ulrich Wallenda