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Realschüler beim RCLK 18.04.2018

Das gibt’s jetzt wieder: Schülerrudern der Realschule Kaufering beim RCLK. Dank Sportlehrer Johannes Filser und Trainer Ingolf Wunderlich sind seit Beginn des zweiten Schulhalbjahres wieder jeden Mittwoch 16 Realschüler im Bootshaus bzw. auf dem Lech aktiv.

Einen ersten „Auftritt“ hatten die Schüler beim Ergocup des RCLK in der Lechauhalle. Engagiert und mit viel Spass wurde hier im Schülererrennen um Sieg und Platz gekämpft. Seit April sind nun wöchentlich drei bis vier Gig-Dreier und -Vierer auf dem Lech unterwegs. Stück für Stück eignen sich die Schüler die grundlegen-den Rudertechniken an. Erfolgreich, wie ich meine, denn bisher ist auch bei starkem Wind und heftiger Strömung jedes Boot wieder zum Steg zurückgekommen ;-))

Da hilft, dass drei „erfahrene RCLK-ler“, selbst Realschüler, das Training unterstützen (Benedikt Barby, Jakob Heim und Timo Wenker), Sportlehrer Johannes Filser in zusätzlichen Trainings-stunden das Rudern für sich entdeckt hat und einer der neuen Schulruderer (Jakob Knapp) schon fleißig bei der RCLK-Jugend mit trainiert.

Mit der Teilnahme an der Aktion der Deutschen Ruderjugend „Deutschland sucht die stärkste Klasse auf dem Ruder-Ergometer“ gingen wir darüber hinaus Ende April einen neuen Weg, Kindern und Jugendlichen aus Kaufering das Rudern näher zu bringen.

60 Schüler der Klassenstufen 5 bis 7 waren an drei Tagen auf den Ergos des Ruderclubs um aktiv. Nach kurzer Einweisung durch Ingolf Wunderlich und Johannes Filser und praktischer Übung auf den Ergos kämpften die Schüler um eine persönliche Bestzeit über jeweils 250m. Die acht schnellsten einer jeden Klasse wurden dann, zusammengefaßt zu einer 2000m-Zeit, an die Deutsche Ruderjugend gemeldet. Dazu gab es kleine Preise der DRJ für die ersten drei und einen „Erinnerungs-Kugelschreiber“ für jeden Teilnehmer. Wir dürfen gespannt sein, wo sich die Kauferinger im Bundesmaßstab einordnen können.

RCLK – Winterfest 2018

Alle Jahre wieder, so auch am 27.Januar 2018, trafen sich die Ruderer des RCLK zum Winterfest beim „Bruckwirt“ Herbert Fischer in Kaufering. Das Winterfest ist und bleibt die durch ihre Mitglieder bestbesuchte Veranstaltung des Clubs. So konnte unser 1. Vorsitzender Michael Waidhauser über 50 Mitglieder begrüßen und mit kurzen Worten auf ein erfolgreiches Ruderjahr 2017 zurückblicken. Intensiv, auch lautstark, wurde an allen Tischen über Rudervergangenheit, -gegenwart und -zukunft im RCLK diskutiert, Anekdoten zu x-ten mal zum Besten gegeben, Ideen entwickelt und
Absichtserklärungen artikuliert. Etwas ruhiger wurde es erst mit dem Servieren des Hauptganges.
Danach war Zeit für die obligatorischen Ehrungen. Michael dankte zunächst all den Aktiven, die nicht nur fleißig den Lech umrührten, sondern den RCLK durch ihr Tun in den verschiedensten Funktionen auf Kurs hielten. Ganz wichtig (und mit Ovationen bedacht) nannte er hier an erster Stelle unseren Bootswart Martin Breitschaft, der seit Jahren den Bootspark des Clubs durch seine Arbeit mitunter im wahrsten Sinne des Wortes schwimmfähig hält. Mit einem Augen-zwinkern an zweiter Stelle dem Getränkewart Christian, denn ohne isotonische Fitnessgetränke (mit oder ohne Prozente) ist Ruder-training frei nach Loriot „zwar möglich, aber nicht sinnvoll“. Dann ging es zum Höhepunkt des Abends – die Verteilung der “schon immer“ von Peter Thumann gespendeten Kilometerpreise in Form von Zinnbechern (mit Jahres- und Kilometerzahl versehen). Heuer für 11 Ruderer mit über 2000 und weitere 12 Ruderer mit über
1000 km. Dazu gab es für sechs Kinder und Jugendliche die ent-sprechenden Pokale für über 1000, bzw. 500 Ruder-km (Kinder). Der „Goldene Rollsitz“ für die meisten Wanderruder-km ging mit
Monika Heim erstmals an eine Ruderin. Auch auf der ewigen Bestenliste steht sie jetzt mit 2243km in ihrem erst zweiten Ruderjahr!
Drei Bayerische Meister hatte der RCLK im Jahr 2017. Bei den Kindern Amelié Fiedler und Leonie Wendl im Doppelzweier. Bei den Senioren Theis Hagemeister im Einer sowie im Vierer und Achter
(jeweils in Renngemeinschaften mit anderen Vereinen). Theis ist damit der erste Seniorenmeister des RCLK überhaupt.

Als Anerkennung für die erreichten und Unterstützung für kom-mende, angestrebte Erfolge überreichte unser 2. Vorsitzender Alexander Kipp an Theis (zunächst symbolisch) ein paar Croker-Hochleistungs-skulls. Diese hat der Verein mit Hilfe von Spenden der Masters für Theis angeschafft.
Nach den Ehrungen mit dem dazugehörigen Gruppenfoto gab es wieder ausreichend Gelegenheit in ständig wechselnden Gesprächs-runden über die Ruderei im Allgemeinen, unseren Verein im Be-sonderen und anderes (ich habe ja nicht überall zuhehört) zu dis-kutieren. Und der eine oder andere kam auch zu dem Entschluss, 2018 wieder öfter nach Skull oder Riemen zu greifen.
In diesem Sinne “Riemen-und Dollenbruch“ und ein schönes und erlebnisreiches Ruderjahr 2018.
Iwu

Ruperti-Pokal in Waging 28.10.2017

Zum Saisonschluss über die lange Strecke auf dem See zu Waging zeigten die Ruderer noch einmal ihre Qualitäten.

Es war nicht ganz klar, ob das Rennen überhaupt stattfinden sollte, war Unwetter vorhergesagt. Die Teilnehmer reisten nach Freigabe an und konnten wie geplant in mehreren Blöcken starten.

Mit dem im vorigen Jahr in Betrieb genommenen Gig-Achter zeigten die Kaufering Masters-Ruderer (sog. Alt-Herren-Ruderer) Dr. Hans Härtl (47), Jan Hase (50), Manfred Huber (51), Thomas Schindele (50), Michael Waidhauser (61), Ingolf Wunderlich (63), Martin Breitschaft (54) und Ulrich Wallenda (71) (Durchschnittalter 55,6 Jahre) und mit Steuermann Robin Hase allen anderen gestarteten Mannschaften deutlich die Heckseite. Über insgesamt 18 km führte die Strecke erst zum östlichen Teil des Sees (Waginger See) und dann nach einer Wende zurück, unter einer Straßenbrücke hindurch zum Westende (Tachinger See). Nach einer zweiten Wende dort, ging es zum Startpunkt etwa in der Mitte des Sees zurück. Gleich nach dem Start konnte sich die Achtermannschaft langsam von den anderen fünf Booten absetzen. Da eine Wende mit dem 18 m langen Boot nicht so einfach ist und viel Zeit benötigt, kamen die Gegner schon an die Wendeboje heran, als die Kauferinger ihre Wende noch nicht ganz beendet hatten. Die Ruderer vom Lech konnten den auf den ersten vier Kilometern erkämpften Vorsprung aber halten und auf der langen Strecke stetig ausbauen. Bei der Brücke und dann bei der zweiten Wende lagen schon einige Minuten zwischen dem führenden Boot und dem Nächsten. Starker Gegenwind und Wellen von beträchtlicher Höhe auf dem mittleren Teil waren zu bekämpfen. Manch ein Ruderer blieb dabei auch einmal mit dem Ruder hängen. Doch der Steuermann motivierte die Mannschaft immer wieder und strapazierte dabei seine Stimme bis zum Bruch. Die Auswertung brachte einen klaren Sieg nach absoluter Zeit von 01:16:44 Stunden. Leider reichte es nicht nach berechneter Zeit (hier gibt es einen Bonus für das Durchschnittsalter der Ruderer und die teilnehmenden Damen). Eine Renngemeinschaft aus Würzburg und München hatte hier die Nase vorn, da eben dort einige Damen mit im Boot saßen.

Ein weiterer Doppel-Vierer mit Stm. des RCLK war am Start, konnte sich aber gegen die Konkurrenz bei fast 20 Startern leider nicht durchsetzen. Neu in diesem Jahr war als letzter Starterblock die Wanderruderfahrer, die sich noch Kilometer für dieses Jahr sammeln und auch das schöne Fest nicht entgehen lassen wollten, schließlich ist es das letzte Rennen in dieser Saison. Zudem liebt man als Outdoorsportler die leuchtende Farbenpracht, mit der die Laubbäume die Seen umsäumen.Auf dem Rückweg vom Waginger See, um dann den zweiten Teilabschnitt, den Tachinger See, zu berudern, wurde der Wind stärker, das Wasser unruhiger, das Vorwärtskommen langsamer. Auf der Höhe des Starts, dem Eingang zum Tachinger See, wurden jedoch die Wanderruderfahrer zum Anlanden empfohlen wegen Sturmwarnung. Ein Gedränge am Rudersteg, die großen Wellen und der starke Wind machten ein Warten vor dem Steg zur steuertechnischen Herausforderung.
Das Wichtigste jedoch trotz sportlichem Ehrgeiz, dass Niemand und Nichts zu Schaden kam und das Fest noch schön ausklingen konnte.
uwa + aki