Kategorie-Archiv: Presse

Welfenregatta 2018

30 Jahre Ruder Club am Lech Kaufering e.V.

20. Welfenregatta mit fast 50 Booten am Start, Politik war im Gästerennen hochrangig vertreten

Der Ruder Club am Lech Kaufering e.V. feierte am Samstag, den 12. Mai sein 30-jähriges Jubiläum gleichzeitig mit der 20. Welfenregatta. Über 50 Mannschaften von 14 Vereinen aus dem südbayerischen Raum zwischen Lindau und Mühldorf und Gäste aus der Region starteten im Gig-Vierer mit Steuermann auf dem Lech zu Kaufering. Schüler bewältigten 3.000 m, Junioren, Senioren und Masters 6.000 m mit einer Wende nahe der Staumauer des Stausees. Es waren alle Altersgruppen zwischen 15 und über 80 Jahren vertreten.

Im Schüler-Rennen über 3.000 m war die Realschule Kaufering mit Moritz Schneider, Jakob Knapp, Benjamin Bartelsen, Christoph Bals und Stm. Timo Wenker zum ersten Male am Start und errang einen 4. Platz unter 8 Booten. RC Schondorf „Wilde Woge“ belegte den 6. Platz in starker Konkurrenz. Im Junioren Rennen Altersklasse A/B (15 bis 18 Jahre) über 6.000 m dominierte die erfahrene Kauferinger Mixed-Mannschaft Amelie Fiedler, Tim Kaufmann, Benedikt Barby, Leonie Wendl mit Stm. Timo Wenker im Rennboot vor Donau RC Deggendorf, zwei weiteren RCLK-Mannschaften und MRSV Bayern. Die Tagesbestzeit in der offenen Klasse Junioren A, Senioren und Masters erruderte mit 24:39,6 min die RCLK-Mannschaft Axel Roth, Theis und Niels Hagemeister, Korbinian Schütz mit Stm. David Dörfler. Aufgrund des sehr niedrigen Altersdurchnittes kamen sie nach Berechnung (3% für jede Frau im Boot und 0,7% je 10 Jahre Bonus) nur auf Rang 9. In einem Feld von 25 Booten überzeugte nach berechneter Zeit knapp der Schleißheimer RC gefolgt von MRSV Bayern, Rosenheim und der RCLK-Mannschaft mit Dr. Johann Härtl, Ingolf Wunderlich, Jan Hase, Martin Breitschaft und Stm. Sam Hase mit einem Durchschnittsalter von 54,5 Jahren. Das Rennergebnis zeigte eine hohe Leistungsdichte, obwohl die Beteiligten alle nur Freizeit- Breitensportler sind, innerhalb von 4 Minuten kamen alle Boote in das Ziel.

In einem Einlagerennen wagten sich hochrangige Gäste aus Wirtschaft, Industrie und Politik (WIP-Regatta) in ungewohntem Metier. Nach wenigen Trainingseinheiten trauten sich diese Ruderer die Strecke von etwa 600 m zu bewältigen. TEAM-Work pur war verlangt, ohne das Ziel vor Augen zu haben.Von einem Steuermann angefeuert wurde in drei Gruppen regattiert. Den ersten Lauf konnte ein Boot der Firma HILTI vor der Mannschaft der Fa Hunger und der Kaufering Feuerwehr für sich entscheiden. Hochgradig spannend war der Kampf auf der Zielgraden zwischen dem Boot 1 der Feuerwehr und dem Boot Hunger. Im Ziel waren beide gleich auf.

Die zweite Gruppe mit vier Booten wurde dominiert von der Mannschaft der CSU Landsberg/Kaufering mit Frau Gabriele Uitz, Ortsvorsitzende Kaufering, Michael Kießling Bundestagsabgeordneter, Thomas Eichinger, Landrat zu Landsberg am Lech, und Silke Hohagen. Die anderen Mannschaften, das Boot der Marktgemeinde Kaufering mit Bärbel Wagener-Bühler, 1. Bürgermeisterin, Gabriele Triebel, 2. Bürgermeisterin und den Marktgemeinderäten Dr. Patrick Heißler und Anton Wiedmann, dem Boot mit EDV Hauck und Boot 3 der Firma HILTI kam erst mit Abstand durch das Ziel. Im dritten Lauf zeigte die Jugendgruppe der Feuerwehr ihre Dynamik und wies die Boote der VR-Bank und HILTI 3 auf die Plätze. In der Gesamtwertung nach Zeit war die Jugend der Feuerwehr Kaufering der Sieger vor HILTI 1. Den dritten Platz belegt das Boot der CSU gefolgt von der VR-Bank.

Ulrich Wallenda

Ergebnis Welfenregatta 2018

Anfängerkurs 14.-15.04.2018

Der diesjährige Anfängerkurs hatte Glück mit dem Wetter. Bei einem Wolke-Sonne-Mix und angenehmen Temperaturen, ließ die Neulinge guter Stimmung an die Sache rangehen und wurden nicht mit schlechtem Wetter konfrontiert.

 

Drei gesteuerte Vierer kamen zum Einsatz. Mit den Trainern Uli, Ingolf und Michael waren die acht Männer und vier Frauen in guten Händen. Begonnen wurde mit einem kleinen Test auf dem Ergometer. Hier konnten die Trainer schon sehen, wer bereits etwas Trockentraining-Erfahrung mitbrachte. Weiter ging es mit der Besichtigung der Boote, der Skulls und der Einweisung in die Welt der  Fachbegriffe.

Als nächstes wurde Hand angelegt. Mit Ruderbefehle wird eine Gruppe Menschen zu einem Team zusammengeschweißt, denn ab nun sitzen „alle in einem Boot“ und nur gemeinsam, alle gleichzeitig und im gleichen Rhythmus kommt man langsam oder schneller von A nach B. Für manch einen eine völlig neue Erfahrung, kannte man bis jetzt Sportarten wie Radfahren, Schwimmen, Joggen, Krafttraining, wo diese Kriterien nicht ausschlaggebend waren. Das erste Stöhnen hörte man bereits beim Boot tragen. Welch ungewöhnliche Belastung, an einer Hand mit weiteren vier „Mann“ ein über 90 kg schweres Boot zu tragen und über eine Rolle am Steg ins Wasser zu lassen. Dann die Einweisung, wie man ins Boot einzusteigen hat und was man auf keinen Fall darf. Und wieder nur mit Ruderbefehl „fertig machen zum Einsteigen….“

Alle sitzen, oh mein Gott, ist der Sitz hart. „Gibt’s da auch was Weiches zum Draufsitzen?“ war so bei manchem der erste Gedanke. Kaum vom Steg abgestoßen, gab es schon die weiteren Befehle. „In die Auslage – los“. Was ist das denn? Und der Sitz rollt auch noch so schnell, dass meine Knie fast am Kinn…oder ist ein Bauch im Weg? „Ruder halt – stoppen“. Was denn nun schon wieder? Einstellen? Stemmbrett? Wo soll ich meine Füße hintun? Die Skulls gehen locker bis zum Bauch in der Rückenlage. So nun ist endlich alles eingestellt und schon treibt uns die Strömung gen Autobrücke. Die Pfeiler kommen immer näher. Wer weicht aus, die Pfeiler oder wir? Mit den Skulls sind wir mindestens acht Meter breit. Spült es uns da automatisch mittig unter der Autobrücke durch oder müssen wir rudern. Wie? Warum? Wer? Ich auch? Endlich ein erneutes rettendes Kommando des Trainers, der heute Steuermann ist.

Die Zeit vergeht wie im Flug, jeder ist hochkonzentriert und mit neuen Bewegungsabläufen konfrontiert. Spannend wurde es wieder beim Anlegen des Bootes und gemeinsamem Aussteigen und die Erkenntnis, dass nach dem Rudern das Boot schwerer zu tragen als vor dem Rudern ist – nein, es ist kein Wasser im Boot.

Der Zweite Kurstag hatte eine Überraschung parat. Jeder saß auf einem anderen Platz mit einem anderen Teilnehmer davor/dahinter, doch jeder saß wieder auf dem gleichen Po. Der Tag ging auch vorüber – für den Po. Und der ein oder andere war nun motiviert, das Neue weiterzumachen. Ansporn war natürlich auch, dass vom Kursteilnehmerboot Beobachtungseinlagen der fortgeschrittenen Ruderer eingeplant wurden. Sämtliche Bootsklassen/-typen, ob Achter- oder Vierer-Rennboot, ob ein gemütlicheres geselliges fünfer Gigboot, ein sportlicher Zweier oder Einer am Anfängerboot vorbeiruderten, so konnte man nun schon etwas nachvollziehen, was es heißt, gleichzeitig die Skulls ein- und auszuheben, gleichzeitig vor- und hinterrollen auf dem bockharten Sitz und….mit offenem Mund nur noch zu staunen und zu denken, ist doch gar nicht so einfach, wie ich vorher gedacht hatte….

AKi

 

 

 

 

Die Frauenquote gab den Ausschlag

Obwohl ein Kauferinger Boot die Bestzeit erzielte, reichte es nicht für den Sieg bei der Welfenregatta. Das liegt an einer speziellen Regelung im Rudersport. Von Margit Messelhäuser. Der Artikel ist am 29. Mai 2017 im Landsberger Tagblatt erschienen (vollständiger Artikel).

Bierbänke stehen auf der Wiese vor dem Bootshaus, unter einem Zeltdach sind Ergometer aufgebaut, an denen Kinder gerade fleißig Kilometer machen. Die Besucher sind auf der Suche nach Schattenplätzen, an diesem Samstagnachmittag ist es richtig heiß. Eigentlich fehlt nur die Musik und man wäre sich sicher: Der Ruderclub am Lech Kaufering (RCLK) hat zum Sommerfest eingeladen. Auch Ulrich Wallenda sitzt ganz gelassen auf der Bank und plaudert. Allerdings in Wettkampfkleidung: Der Ruderclub am Lech hat zur traditionellen Welfenregatta eingeladen. Und der Regattaleiter wird dabei natürlich auch selbst ins Boot steigen.

In den Gig-Vierern treten in erster Linie Freizeitruderer an, und abgesehen von den Nachwuchsklassen, die eigens gewertet werden, sitzen in der Hauptklasse buchstäblich alle in einem Boot: Neben Mixed-Teams gehen auch reine Männer- und Frauenboote an den Start. Auch das Alter ist nicht vorgegeben, alles wird aber beim sogenannten Welsersystem, nach dem gewertet wird, berücksichtigt. So erhalten die Boote Zeitgutschriften für ältere Starter und auch für jede Frau im Boot. „Und diesmal war auffällig, dass die reinen Damen-Boote weit vorne mitmischten“, sagt Wallenda.

Die Männer sind nicht sehr erfreut

„Bei einigen Männern gab es nach der Auswertung schon ein Grummeln“, sagt Ulrich Wallenda. Dabei muss der Regattaleiter etwas schmunzeln, denn „es kam der Vorschlag, die Regelung mal zu überdenken“. So fuhr das Kauferinger Boot mit Niels und Theis Hagemeister, Axel Roth, Korbinian Schütz und Steuermann David Dörfler zwar die schnellste absolute Zeit – den Gesamtsieg mussten sie aufgrund der Wertung aber einem Damen-Boot aus München überlassen und sich mit dem undankbaren 4. Platz begnügen.

Obwohl es eine Regatta für Freizeitsportler ist – ser Ehrgeiz, vorne mitzumischen, ist bei allen da. Auch bei den „Spätberufenen“, wie zum Beispiel Martin Breitschaft. Er hat erst mit 40 Jahren mit dem Rudersport begonnen, „weil mir mein Arzt dazu geraten hat“. Aufgrund seiner Rückenbeschwerden wurde ihm aus ärztlicher Sicht Sport empfohlen und das hat sich bewährt: „Ich habe keine Probleme mehr“, sagt Breitschaft.

Er startete diesmal zusammen mit Wallenda, Jens Tepe, Ingolf Wunderlich und Steuermann Samuel Hase bei der Welfenregatta. Damit schickte der RCLK Kaufering ein Boot ins Rennen, das bereits bayerischer Meister wurde. Doch für einen Heimsieg reichte es nicht ganz: „Wir hatten auch einen Steuerfehler bei der Wende“, nennt Wallenda einen Grund dafür, dass sich das Boot diesmal „nur“ mit Platz 13 zufriedengeben musste. Was aber in erster Linie an der Wertung nach dem Welsersystem lag, denn das Boot hatte die achtschnellste Zeit erzielt.

Der Ärger darüber war auch schnell wieder verflogen. Wichtiger war, dass die Regatta auch in diesem Jahr wieder ein schöner Erfolg war. „Es gab keine Unfälle und es hat alles gepasst“, freut sich Wallenda.

Wenn vier Politiker im Takt schlagen, kommt Platz Zwei raus

Laienteams aus Wirtschaft, Industrie und Politik durften sich bei der Welfenregatta als Rudersportler versuchen Von Stephanie Millonig. Der Artikel ist am 28. Mai 2017 in Landsberger Tagblatt erschienen (vollständiger Artikel).

„Wir wollen aufs Podest.“ Die Zielvorgabe ist klar, Thomas Eichinger will mit seinem Rudervierer bei der Welfenregatta des Ruderclubs am Lech Kaufering (RCLK) unter die ersten drei. Die Crew aus Politikern tritt im „WIP-Rennen“ (Wirtschaft, Industrie, Politik) gegen sechs weitere Teams an. Auch das Landsberger Tagblatt stellt wie berichtet eine Mannschaft. „Schau mer mal“, meint CSU-Bundestagskandidat Michael Kießling, „schon das Einsteigen ist eine Wissenschaft für sich“. Und bis zum eleganten Ruderer dauere es bestimmt seine Zeit. Elf Meter lang sind die Boote und sie wirken viel zu schmal, um hier als Laie elegant einsteigen zu können.

Einmal haben die Vier gemeinsam geübt, aber Thomas Eichinger hat die Gelegenheit genutzt, dass in seinem Heimatort Schondorf auch ein Ruderclub beheimatet ist, die Wilde Woge. Da habe er noch ein wenig trainiert, erzählt er. Und Schlagmann Hendrik Hohmann, der hat laut Eichinger Rudererfahrung. Die Kauferinger CSU-Vorsitzende Gabriele Uitz kennt zwar Wildwasserfahren mit dem Kajak, aber das sei etwas ganz anderes. „Das Rückwärtsfahren ist sehr spannend.“ Zu den vier Ruderern, die jeder mit zwei Skulls – der Laie würde hierzu vermutlich Paddel sagen – im Takt für den Antrieb sorgen, kommt der Steuermann, der als einziger den Blick nach vorne zum Ziel gerichtet hat. Er wird zugeteilt, beim CSU-Boot sorgt der Vorsitzende des Bayerischen Ruderverbandes, Thomas Stamm, dafür, dass die Politik in die richtige Richtung rudert.

„Vorsicht, Boot kommt“ – Während die Sportruderer ihre langen Boote am Steg des Kauferinger Ruderclubs aus dem Wasser heben, stehen die WIP-Mannschaften beieinander und fiebern ihrem Start entgegen. Ein oder zweimal haben die meisten nur miteinander trainiert. „Mein Vorname ist Programm“, meint Elvis Vulic von der VR-Bank, der als Schlagmann den Takt angeben wird und ein sehr junges Team um sich versammelt hat.

Rote Trikots, blaue Trikots, weiße Trikots – fast alle Mannschaften tragen den Firmennamen auf ihrer Sportkleidung. Corporated Identity ist angesagt, gewissermaßen im wörtlichen Sinne, denn im Rhythmus ihrer Schläge müssen die Ruderer zusammenschwingen. „Never Change a Running System“ – bei Kuka ist man sich offensichtlich sicher, gemeinsam im richtigen Takt zu sein, wie die Aufschrift auf dem Trikot beweist.

Familien mit Kindern haben sich im Schatten niedergelassen, um dem Spektakel zuzusehen, einige Jungs springen ins kalte Wasser. Kauferings Bürgermeister Erwin Püttner bedauert, dass heuer mit dem Gemeinderat nichts zusammengegangen ist, wie in vergangenen Jahren. Kreisrat Christoph Ertl will sehen, wie sich die vier Politiker in eine Boot so machen. Der Vorsitzende des Ruderclubs Kaufering, Michael Waidhauser, und Regattaleiter Ulrich Wallenda freuen sich über das Kaiserwetter für ihren Wettbewerb. Wallenda weist die Hobbyruderer ein. Sie übernehmen Boote, in denen gerade Rennen gefahren worden sind.

Während im Vereinsheim bereits mit der Siegerehrung begonnen wird, gehen die Mannschaften der Firmen Hilti, Hauck, Hunger und Kuka als erstes an den Start. Vom Steg geht es erst flussaufwärts, dann gen Norden und hinter der Brücke geht es los. 600 Meter lang ist die Rennstrecke, die Rudersportler haben eine Langstrecke über 3000 beziehungsweise 6000 Meter bewältigt. Wer setzt von den Wirtschaftsteams seine Kraft am ökonomischten ein? Es sind die drei Männer und eine Frau des Kukateams unter der Leitung von Schlagmann Dieter Hansch. Dann treten der Politikvierer, die Presse-Crew des Landsberger Tagblatts und die Banker an.

Eichinger und sein Team sind das Schnellste, kann in der Gesamtwertung Kuka aber nicht einholen. In drei Minuten und 31 Sekunden schaffen die Sieger die Strecke, die Politiker brauchen drei Minuten 58 Sekunden und machen Platz Zwei, dicht gefolgt von Hilti mit vier Minuten.

Die Premiere des LT-Teams – auch Steuermann Stefan Pentenrieder gab hier zum ersten Mal die Richtung an – , war nicht von Erfolg gekrönt, es wird auf den letzten Platz verwiesen.

Das Landsberger Tagblatt schickt einen Vierer aufs Wasser

Bei der Welfenregatta am Samstag in Kaufering sind auch VIP-Boote am Start. Im Training lief es für das LT schon ganz gut. Von Margit Messelhäuser. Artikel erschienen am 24. Mai 2017 im Landsberger Tagblatt (vollständiger Artikel)

Wie gerne benutzt man den Spruch: Wir sitzen alle in einem Boot. Und doch sieht es ganz anders aus, wenn das mal tatsächlich der Fall ist. Nämlich dann, wenn man in einem Ruderboot sitzt. Am kommenden Samstag lädt der Ruderclub am Lech Kaufering zur Welfenregatta ein (Beginn 12 Uhr). Vor der Siegerehrung dürfen sich mehrere VIP-Boote auf einer 500 Meter langen Strecke versuchen – auch das Landsberger Tagblatt stellt ein Boot.

Das „Miteinander“ klappt immer besser.

Manuela Matzer-Kernich, Dominic Wimmer, Gerald Modlinger und Thomas Wunder gehen fürs LT auf die Strecke – und trafen sich gestern mit Ulrich Wallenda vom RCLK zum ersten Training. Schnell stellte sich heraus, dass das, was im Fernsehen so einfach aussieht, ziemlich kompliziert ist – vor allem wenn vier Neulinge in einem Boot sitzen. Thomas Wunder – der Größte der Gruppe – muss erst mal die richtige Sitzposition finden. Die meisten Probleme bereitet ihm aber, dass die Hände übereinander zum Körper geführt werden müssen, schnell „verhaken“ sich die Griffe dabei. Dominic Wimmer kann seine Kraft nur schwer zügeln, wird dadurch immer wieder zu schnell  und verheddert sich mit den Rudern seiner beiden Mitstreiter. Schnell raus haben Manuela Matzer-Kernich und Gerald Modlinger die richtige Bewegung und  vor allem: auch die richtige Dosierung. „Ganz locker durchziehen, ohne Kraft“, immer wieder betet Uli Wallenda diesen Grundsatz für Anfänger vor – leichter gesagt als getan.

Angebot Der Ruderclub Kaufering bietet diese Trainingseinheiten auch für Firmen als teambildende Maßnahmen an. Infos dazu auf der Homepage des RCLK.