Maximilian Aigner im Feld mit den Spitzenskullern Deutschlands

Positionsbestimmung auf der Langstrecke des DRV

Der Deutsche Ruderverband (DRV) lud zum spätherbstlichen Langstreckentest die Spitzenskuller und Riemen-Ruderer Deutschlands auf den 6.000 m Strecke auf dem Kanal in Dortmund. Dortmund ist im DRV das Leistungszentrum für alle an höheren Weihen interessierten Ruderern, hier sind auch die Bundestrainer für den Deutschlandachter und andere Bootsgattungen ansässig. Auch Theis Hagemeister trainiert hier schon seit einigen Jahren. Die ehemaligen Rennrad-Athleten Max und Alex Aigner, welche sich nun schon im dritten Jahr beim Ruder Club am Lech Kaufering mit der komplexen Rudertechnik vertraut machten, wollten sich am ersten Adventssonntag der bundesweiten Konkurrenz der Leichtgewichtsruderer (72,5 kg Körpergewicht) stellen und ihre Position in dieser Runde bestimmen. Insgesamt hatten sich 46 Einer-Fahrer gemeldet, wovon 37 schließlich am Start waren, welche sich dem Zeitfahren stellten und sich nacheinander auf dem Kanal auf die Strecke begaben. Max Aigner konnte innerhalb von einer Minute nach dem Ersten den 15. Platz in der Zeit von 23:22 Minuten erkämpfen. Die 1.000 m Zwischenzeiten zeigten eine gewisse Kontinuität über die gesamte Strecke. Der zwei Jahre jüngere Alex musste sich mit 24:26 mit dem 33. Platz begnügen. RCLK-Coach Jens Tepe war mit dem Ergebnis zufrieden, ist doch sehr schwierig als relativ später Einsteiger im Rudersport Lorbeeren zu erlangen. Begriffsbestimmung: Als Skuller (das Wort kommt aus dem englischen) werden die Ruderer bezeichnet, welche ihr Boot mit zwei Rudern vorantreiben, im Gegensatz zu den Riemenruderern, welche jeweils nur ein Ruder führen und damit mindestens zu Zweit im Boot sitzen.

Ulrich Wallenda