Am Samstag, den 29.04.2017 machte der RCLK zwei erste Plätze beim ersten von vier Wettkämpfen des „Voralpenvierer“, einer Gemeinschaftswertung des PSV Mühldorf, RCLK, TSV Herrsching und RV Prien.

Es war ein kleines feines Rennen mit 14 Booten. Aufgrund der Breite des Inns wurde der fliegende Start gewählt. Hier wird im Minutentakt nacheinander gestartet und als Teilnehmer wie auch als Zuschauer kann oft auf den ersten Eindruck nicht abgeschätzt werden, ob ein Boot schneller oder langsamer im Verhältnis zum Gegner geworden ist.

Es schienen harte Bedingungen zu werden, erfolgte der Start genau unter einer Wolke, die Graupelschauer abließ. Doch dauerte es nicht lang und die Regattateilnehmer fuhren in ein Sonnen-Wolken-Mix ohne Regen.

Das erste Boot des RCLK Namens Sevilla mit StartNr. 4 war besetzt mit Dr. Johann Härtl, Jan Hase, Andrea Kistler, Ulrich Wallenda und Steuermann Samuel Hase. Sie konnten in der Besetzung auf dieses Rennen mangels Zeit immer eines Teammitglieds nicht trainieren und so wurden noch 15 Minuten vor Start dreimal die Wende geübt. Im Rennen selbst konnte Boot Nr. 4 das Boot Nr. 3 und 2 überholen und näherte sich dem Boot Nr. 1. Alle drei Boote jeweils vom Ruderverein Prien am Chiemsee von 1990 e.V.

Das zweite Boot des RCLK mit StartNr. 5 Namens Rotex, besetzt mit Gao Hong, Thomas Schindele, Robert Wagner, Natalie Barby und Steuermann Robin Hase war auch in der Konstellation noch nie in einem Boot, wurde zwei Tage zuvor ein Ruderer krank. Er wurde ersetzt durch Natalie Barby, die erst seit einem Jahr rudert und an ihrer ersten Ruderregatta teilnahm.

Nach dem Welser Bewertungssystem wird die Teilnahme einer Frau mit 3% Zeitgutschrift in der Bewertung berücksichtigt, das macht es möglich, dass Männer und Frauen in einem Boot an Regatten teilnehmen können.

Taktisches Fahren und die richtige Krafteinteilung ließen Boot Nr. 4 mit der besten Zeit als schnellstes Boot auf einer Distanz von 10.000 m in 46:01 min. und auch als 1. Boot in der berechneten Zeit von 41:31 min. doppelter Sieger werden, dicht gefolgt vom härtesten Gegner, dem Rudersport-Club Rosenheim, einer tatsächlichen Zeit von 47:41 min., jedoch berechneten Zeit von nur 8 sec. langsamer (mehr Frau/en an Bord!).

AKi