Herrschinger Triangel

14.07.2019
Ammersee-Regatta der Ruderer

Angenehm warm (nicht zu heiß), sonnig  und fast windstill: Der Ammersee bot wieder einmal beste Ruder-Bedingungen für die Regatta beim TSV Herrsching. Mit zwei Mannschaften war der RC am Lech Kaufering am Start der „Herrschinger Triangel“, dem dritten von fünf Läufen der Regattaserie „Voralpenvierer“. Ausgeschrieben sind die Regatten für Vierer-Mannschaftsboote mit Steuermann. Teilnehmen können Frauen und Männer aller Altersklassen. Gewertet wird mit Bonussystem, um die Leistungen der Ruderinnen und Ruderer vergleichbar zu machen. In zwei Blöcken, insgesamt 22 Teams, ging es im Minutenabstand auf die 6km-Strecke zwischen Herrschinger Bucht und Wartaweil.

Für Boot Kaufering 1 (Startnummer 2) mit Roland Heim, Monika Heim, Beate Pielmeier, Ingolf Wunderlich und Steuermann Joseph Heim war es erklärtes Ziel, mit um den Sieg zu kämpfen. Nach ca. 4,5 km war das zuerst gestartete Boot des TSV Herrsching eingeholt und bei einer Gesamtzeit von 25:52 Minuten bis zum Ziel noch ein Vorsprung von 21 Sekunden herausgefahren. Kaufering 2  mit André Ihde, Antje Dede, Christine Bihler, Ulrich Wallenda und Steuermann Thomas Schreiner brauchte für den Kurs 28:34 Minuten. In diesem Boot saßen neben den rudererfahrenen Männern zwei Frauen, die erst im vergangenen Jahr beim RCLK rudern gelernt und in Herrsching ihre erste Regatta bestritten.

Nach den Rennen fieberten die Aktiven mit Spannung und bei bester Bewirtung durch die Herrschinger Ruderkameraden der Sieger-ehrung entgegen. Die tatsächlichen Fahrzeiten mussten noch mit Alters- und Damen-Boni verrechnet werden: Ganze 6 Sekundem fehlten Kaufering leider am Ende an Platz 3. Die Wertungszeit betrug 22:33 Minuten. Kaufering 2 wurde mit gewerteten 24:44 Minuten 16. von 22.

Regattasieger wurde die Crew vom Ruderverein Viking Bregenz 1, gefolgt vom Boot TSV Herrsching 1 und RV Wiking Bregenz 2.

Weiter geht es nun mit der noch ergebnisoffenen Regattaserie „Voralpenvierer“ beim „Prienathon“ auf dem Chiemsee und dem „Rupertipokal“ auf dem Waginger See . Einen Gesamtsieg haben die Kauferinger dabei durchaus noch nicht aus den Augen verloren.

Ingolf Wunderlich

Foto: Joseph Heim
Bild: Ingolf Wunderlich, Beate Pielmeier, Monika Heim, Roland Heim

 

 

Kauferinger Ruderer in Henley vorn dabei

Theis Hagemeister als Schlagmann des holländischen Achters im Finale der ältesten Ruderregatta der Welt

Auf der traditionellen Henley-Regatta auf der Themse ging Theis Hagemeister vom Ruder Club am Lech Kaufering (Dank seines holländischen Passes) als Schlagmann des Hollandia Roeiclub, Netherland an den Start. Im ersten Rennen konnte sich die NL-Mannschaft gegen den Molesey Boatclub mit einer Bootslänge durchsetzen und trafen im Halbfinale auf die Crew vom Leander Club. Vom Start wegführend, konnte Theis mit seinen Kameraden auf der Strecke einen Vorsprung von über einer Länge lange Zeit halten. Etwa 500 m vor dem Ziel spielte Leander seine Kondition aus und konnte den Vorsprung auf ¼ Länge verkürzen. Im nervenaufreibenden Schlussspurt gewannen die Kauferinger/Niederländer das Halbfinale.

Im Finale trafen sie auf die Erste Mannschaft der Universität Oxford. Eine deutsche Mannschaft aus Frankfurt schied im ersten Vorlauf aus.

Unter Ladies plate henley kann das packende Rennen im Internet aktuell angesehen werden

Die Henley Royal Regatta ist eine traditionsreiche Ruder-Veranstaltung, die jedes Jahr in England auf der Themse nahe der Insel Temple Island bei Henley-on-Thames stattfindet. Sie wird jeweils in der ersten Juliwoche von Mittwoch bis Sonntag ausgetragen. Die Länge der Ruderrennen beträgt jeweils eine Meile und 550 yards (2,112 km). Wegen der geringen Breite der Regattastrecke können jeweils nur zwei Boote gegeneinander antreten. Das prestigeträchtigste Rennen ist der Grand Challenge Cup für die Achter der Männer.

Da die königliche Regatta von Henley älter ist als alle nationalen oder internationalen Ruderverbände, besitzt sie ein eigenes Reglement, das aber von der Amateur Rowing Association (Ruderverband von England und Wales) und der FISA (Weltverband) anerkannt wird. Die Regatta wird von den sogenannten Stewards organisiert, die in den meisten Fällen ehemalige Ruderer sind. Die Satzungen der Regatta dienten Pierre de Coubertin als Grundlage für die Organisation des Internationalen Olympischen Komitees. (aus Wikipedia)

Ulrich Wallenda

Vogalonga Pfingsten 2019

Kaufering meets Füssen – Monika, Roland und Ute machen’s wahr!!! Vogalonga – dieses Jahr, ja, wir waren da!

Ein kurzer Bericht zur gemeinsamen Fahrt nach Venedig mit dem Füssener Ruderclub

Freitag: Erste Kilometer 250 (nicht gerudert) mit dem Auto in 4 Stunden zurück gelegt. Dann 8 h unfreiwillige Pause in Matrei, da der VW Bus einen Kupplungsschaden hatte …

Samstag:Nachts um 1.00 h kam die Rettung! 2 frische Autos samt verhältnismäßig frischen Fahrern, Boote umgehängt, Leute frisch verladen und verteilt, weiter ging’s… Roland, Monika und ich saßen im schnelleren Auto und trotz Geschwindigkeitsbeschränkungen in Italien haben wir die Strecke Matrei-Venedig, Fusina in knapp 2,5 h zurück gelegt. In Fusina um 3.30 h empfingen uns nur die Mücken, aber es war warm und wir waren da !!!!

8.30 Frühstück und großes Hallo, denn die Boote samt der restlichen Mannschaft trafen nun auch ein. Dann der Kulturtag auf der Biennale! Mit Monika und Roland alle Pavillons besucht und sogar das Arsenale besichtigt. Rückweg nach Fusina auf Umwegen: zu Fuß zum Anleger statt mit Vaporetto und so endlich mal durch die Stadt gejoggt! Abends Pasta im Zelt – die Boote hatten zum Glück die anderen geriggert…

Pfingstonntag: 6.30 Aufstehen, Frühstück etc.; 7.30 in die Boote, Überquerung der Lagune vorbei am Kreuzfahrtschiffterminal, auf nach Venedig ( Fusina-Venedig ca. 10km). 9:00 Uhr Startschuss der 45. Vogalonga (ca. 30 km) am Markusplatz.

Ein echtes Erlebnis, alle Arten von nicht motorisierten Booten sind am Start. Ruderer, traditionell venezianische Ruderer, Paddler, Kanuten, SUP, Drachenboote, Kirchboote, Skijak,Pedal Fahrrad…..

Eine bunte lebendige Schar, zieht vorbei an der historischen Kulisse Venedigs, vorbei an den Inseln St. Emeran, Burano, Murano. Da wir im vorderen Drittel der Prozession sind haben wir kein Stau bei der Einfahrt in den Canal Grande. Hier werden die Boote von frenetischem Jubel empfangen,

durch die Rialtobrücke hindurch – was für ein unfassbar schönes Erlebnis – geht es zum Ziel, Ebenfalls der Markusplatz. Jeder Teilnehmer bekommt Urkunde, Medaille, T-Shirt.

Ankunft : je nach Boot im Laufe des Nachmittags am Campingplatz. Aussteigen, Pause machen, Eindrücke nachwirken lassen. Abriggern, Boote verladen, endlich duschen, Abends in Fusina: Pizza essen fahren und glücklich sein !!!

Pfingstmontag: Heimfahrt (ohne Kupplungsschaden) und Abschied nehmen

Unser TIPP: Bei dieser Regatta muss man mal dabei gewesen sein, Venedig auf eine ganz besondere Art und Weise

Ute Schneider und Monika Heim

Wanderfahrt Forggensee 09.06.2019

Der RCLK ging mal wieder auf Wanderfahrt. Mit zwei gesteuerten Vierern den Forggensee zu umrunden, so war der Plan. Abends zuvor meldete sich noch eine Teilnehmerin wegen Krankheit ab, die sich so darauf freute, wäre es ihre 1. Wanderfahrt nach dem Anfängerkurs gewesen und so fuhr ein Boot ohne Steuermann.

Gestartet wurde am 1. Ruderclub Forggensee e.V. in Füssen und ging im Uhrzeigersinn Richtung Norden bis zur Staumauer. Als Ruderer hatten wir immer Blick auf die grandiose Bergkulisse einschließlich der Schlösser Neuschwanstein und zeitweise Hohenschwangau. Die Tour ging weiter in den Illasbergsee, der nördlich des Forggernsee mit einer kleinen Durchfahrt verbunden ist. Dort lud das Kiosk Illasbergsee zur Brotzeit ein. Anlegestelle für die Boote war der Badestrand an der Nordseite des Sees. Einige der Teilnehmer nahmen ein erfrischendes Bad. Nach der ausgedehnten Pause ruderten wir zurück zum Forggensee und dort über die Ostseite, vorbei am Festspielhaus zum Ruderclub. Auf der Heimfahrt ließen wir den Tag mit einem Eis schön ausklingen.

AKi